Böses Kind, böse Mama!
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Dieser Blog scheint eindeutig zum Sterben verurteilt.
Das urspr?ngliche Thema - ADS - hat sich ja nun erledigt, da es nicht diagnostiziert wurde.
Au?er der Tatsache, dass Tochter nicht unter Konzentrationsschw?che leidet und auch alles andere als dumm ist, hat sich bei dem Abschlusstermin bei Herrn Doktor pers?nlich nichts Neues ergeben.
Die schriftlichen Leistungen sind gut, im Unterricht ist sie nach wie vor nicht ganz bei der Sache.
Den Dreh muss sie selbst finden: Aufpassen, auch wenn es schwerf?llt und sie meint, sie wei? es schon.
Denn das man dann neue Themen schnell verpassen kann, liegt auf der Hand. Und genau das muss Tochterherz lernen. Wir Erwachsenen k?nnen sie nur immer wieder dazu versuchen zu animieren; die Einsicht muss sie schon alleine kriegen ...
So ?hnlich waren die Worte des "Psychoklempners".
Wollen wir hoffen, dass diese Einsicht noch kommt
17.12.04 02:51


Gestern war ein Termin bei der Sozial- und Heilp?dogogin in der Arztpraxis, bei dem ich auch endlich einmal dabei sein durfte.
Und endlich erfuhr ich etwas mehr, was eigentlich bisher stattgefunden hat und was dabei rausgekommen ist.
Okay, Tochter spielt ihr Machtspielchen und probiert aus, wo ihre Grenzen sind. Das habe ich bereits selbst zur Gen?ge bemerkt
Nach wie vor hat sie als Scheidungskind auch Probleme, mit der Trennung von ihrem Vater klarzukommen.
Aber, und jetzt kommt's, es hat sich in eine ganz andere Richtung entwickelt, als ich/wir es bisher angenommen haben.
Die Konzentrationsschw?che scheint gar keine Konzentrationsschw?che zu sein.
Die P?dogogin hatte Konzentrationstests mit Tochter gemacht, die v?llig okay und ohne Beanstandungen waren. Neben dem Gruppentest ("der wie Mathe war, nur anders") mit mehreren Kindern/Jugendlichen hat sie dann auch einzelne Intelligenztests mit ihr gemacht. Diese Tests w?ren eigentlich erst ab 9 Jahren durchzuf?hren, aber Tochterherz hat bei allem ?berdurchschnittlich gut abgeschnitten, und nach Meinung der P?dagogin ist ihre vermeintliche Konzentrationsschw?che keine Schw?che in dem Sinne, sondern eher eine Art Langeweile, weil sie alles schon kann und wei? und es ihr in der Schule zu ?de ist und deshalb w?rde sie nicht bei der Sache sein und Fl?chtigkeitsfehler machen.
Na prima. Mein Kind soll ?berdurchschnittlich intelligent sein? Und wie verabeitet man als Eltern und sonstige Betroffene jetzt diese Information?
Die kann ich jetzt erst einmal so an ihre Klassenlehrerin weitergeben, und wir alle m?ssen schauen, wie es weitergeht. Es stehen noch so einige Termine bei der P?dagogin an und nat?rlich auch bei dem Arzt, wobei wir hoffentlich dann alle etwas klarer sehen ...
16.11.04 13:28


Ja, ich bekenne mich schuldig Ich habe diesen Blog lange nicht mehr angeschaut.
Was bisher raus gekommen ist? Gar nichts.
3 Therapiesitzungen hat Tochter machen m?ssen zur Diagnosestellung.
2x allein mit der Therapeutin, wo sie gespielt haben und Tochter ein wenig erz?hlen musste.
1 Termin mit anderen - meist Jugendlichen im Alter von 12-16 Jahren - wo eine Art Test gemacht wurde. Laut Aussage meiner Tochter "Wir mussten was schreiben. Fast so wie in Mathe, nur anders". Ah ja Solche aussagekr?ftigen Antworten bekomme ich - und andere auch - ?fter von ihr; eine verst?ndliche Ausdrucksweise muss anscheinend immer wieder neu ge?bt werden, sonst versteht es niemand ...
Der n?chste Termin bei der Therapeutin ist am 15.11.; da soll ich dann auch - zumindest teilweise - mit dabei sein, damit die Dame mich auch mal n?her kennenlernt. Vielleicht erfahre ich dann wenigstens endlich mal detaillierter, was genau in diesen Sitzungen gemacht wurde/wird.
Ende November ist dann Termin bei dem Arzt selbst und der wird mir vermutlich dann schon erz?hlen, was bei all den Terminen raus gekommen ist (oder vielleicht auch nicht).
Ich habe keine Ahnung, wie der "aktuelle Stand" ist und wonach beurteilt wird.
Bin jedenfalls erst einmal gespannt, wie Tochter nach 2 Wochen Herbstferien heute aus der Schule kommt. Erfahrungsgem?? wird sie dann wieder sehr laut, sehr frech und sehr nerv?s sein.
Aber wenigstens die Reitstunden tun ihr sehr gut. Sie freut sich jedes Mal wie ein Honigkuchenpferd (und sitzt auch so auf dem Pferd) und dieses neue Hobby, das offensichtlich endlich ihren Geschmack getroffen hat, scheint sie doch etwas "auszupowern" und sie kann ein wenig Dampf ablassen.
Vielleicht hat ihr all die Zeit wirklich nur eine regelm??ige Besch?ftigung gefehlt.
F?hrt mangelnde Bet?tigung - egal ob geistig oder k?rperlich - zu Konzentrationsst?rungen?
Vielleicht habe ich sie zu dem gemacht, was sie momentan ist? Ich wei? es nicht und ehe ich jetzt anfange, wieder dar?ber nachzugr?beln, mache ich hier lieber Schluss f?r heute.
2.11.04 13:31


Die Reitstunde ist gut ?berstanden
Das Pferd lief nicht an der Longe, wie erst gedacht, sondern tappste frei in der Halle umher, w?hrend die Reitlehrerin nebenher lief und Tochter Anweisungen gab und sie auch Gymnastik?bungen machen lie?.
Es war ein voller Erfolg; sie war konzentriert bei der Sache und es hat ihr sehr viel Spa? gemacht
N?chste Woche Mittwoch darf sie "Liebling" dann wieder reiten.

An dem Tag ist auch der Termin bei dem Kinderfacharzt. Heute habe ich dort noch einmal best?tigen m?ssen, dass wir auch wirklich kommen und nicht einfach den Termin verfallen lassen. Es r?ckt also n?her. Und ich habe keine Ahnung, was genau auf uns zukommt. Vermutlich sehr viele Gespr?che. Aber wie schon mal gesagt: Nicht verr?ckt machen lassen, sondern der Sache gefasst ins Auge blicken.
22.9.04 13:24


Morgen ist es soweit.
Tochter hat ihre erste Longenstunde in einer namhaften Reitschule.
Ich hoffe doch sehr, dass die eh schon vorhandene Liebe zu Tieren und der Umgang mit dem Pferd ihr ein Ziel in ihrem bis jetzt unruhigen Leben geben.
Vielleicht ein Anfang oder besser gesagt, ein Ansatzpunkt, der ihr hilft, sich ein wenig mehr auf eine Sache zu konzentrieren.
Mal schauen, was es gibt.
20.9.04 13:07


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